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Wenn sich Migräne mit einem Anfall einstellt, empfinden sich viele Patienten als halbe Menschen.
Cultura Images RF/Strandperle
Symbolbild

Kopfschmerzen kennt jeder. Aber was, wenn sie so stark sind, dass sie regelrecht lähmen? Vielleicht steckt eine Migräne dahinter.

Ein pulsierend-pochender Schmerz im Kopf, Licht, Geräusche und Gerüche sind oft kaum zu ertragen und nicht selten kämpft man zusätzlich mit Übelkeit. Das sind die typischen Beschwerden eines Migräne-Patienten. Zu den Auslösern zählen Stress, Schlafmangel und Hormonschwankungen.

Licht und Geräusche können bei Migräne unerträglich sein, sodass die Betroffenen oft für Tage ins abgedunkelte Zimmer flüchten. Migräne ist nicht heilbar, doch lässt sich die Häufigkeit der Anfälle verringern und eine Attacke mit der richtigen Medikation schneller in den Griff bekommen.

Was ist es?

Kopfweh ist nicht gleich Kopfweh. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft geht von etwa 250 Arten aus.

Die beiden häufigsten Formen sind der Spannungskopfschmerz und die Migräne. Typisch für Spannungskopfschmerz ist ein dumpfer, beidseitiger, drückender oder ziehender Schmerz. An der frischen Luft lässt er oft nach.

Bei Migräne ist der Schmerz heftig, anfallartiger, meist einseitiger und pulsierend. Die Seite kann von Attacke zu Attacke wechseln. Mögliche Begleitsymptome sind Appetitlosigkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Gerüchen. Gehen dem Anfall Sehstörungen, Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl in Gesicht, Armen und Beinen voraus, spricht man von einer Migräne mit Aura. Wichtiger Unterschied zum Spannungskopfschmerz: Der Schmerz verstärkt sich in der Regel bei körperlichen Aktivitäten.

Der Test

Mit einem einfachen Test können Sie selbst herausfinden, welcher Art Ihre Schmerzen sind: Verschlimmert sich der Kopfschmerz, wenn Sie den Kopf schütteln oder ihn länger nach unten halten, zum Beispiel beim Strümpfeanziehen oder Schuhezumachen, ist es sehr wahrscheinlich eine Migräne. Bei einem Spannungskopfschmerz verstärken sich die Schmerzen dabei normalerweise nicht.

Mehr Regelmäßigkeit

Um vorzubeugen kann mehr Regelmäßigkeit im Alltag hilfreich sein. Zum Beispiel feste Essenszeiten und ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Abweichungen von der gewohnten Tagesroutine können Stress bedeuten und eine neue Attacke auslösen. Auch regelmäßige körperliche Bewegung sowie Entspannung sind wichtig. Bewährt hat sich progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Dabei lernt man, Anspannung und Entspannung der Muskulatur bewusst wahrzunehmen und gezielt gegen Stress einzusetzen.

Ein Migränekalender hilft

Wichtig ist es, die Signale des Körpers zu kennen und rechtzeitig darauf zu reagieren. Ein Tagebuch, in dem Migräneanfälle und die Art der Schmerzen, ihre Dauer und Stärke dokumentiert werden, hilft dabei, den Auslösern auf die Spur zu kommen. Dazu zählen zum Beispiel Alkohol und Nikotin, zu viel Koffein, aber auch Schokolade. Geschmacksverstärker wie Glutamat und Süßstoffe stehen ebenso als Auslöser in Verdacht. Der Migränekalender kann auch für den Arzt hilfreich sein, also am besten beim nächsten Termin mitnehmen.

Quelle: Stocksy/T-REX & Flower

Kühlung und Ruhe

Bei Migräne kann eine kühlende Kompresse oder Minzöl auf die Schläfen aufgetragen, Linderung schaffen. Bei leichteren Attacken haben sich Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen bewährt. Ein Mittel gegen Übelkeit kann sinnvoll sein.

Triptane bei schweren Beschwerden

Auch gegen schwere Migräneanfälle gibt es wirksame Medikamente, die sogenannten Triptane. Sie sind chemisch gesehen dem körpereigenen Serotonin ähnlich. Triptane übernehmen die Funktion des Serotonins, dessen Mangel zur Erweiterung und Entzündung der Blutgefäße im Gehirn führt. Gleichzeitig hemmen sie die Freisetzung von schmerzfördernden Botenstoffen und unterdrücken die Schmerzwahrnehmung. Wird das Medikament bei den ersten Zeichen einer Attacke eingenommen, kann meist das Schlimmste vermieden werden.

Naratriptan und Almotriptan sind frei verkäuflich in der Apotheke erhältlich und können bei Migräne mit und ohne Aura helfen. Die Wirkung hält rund 24 Stunden an. Triptane sind gut verträglich, dürfen aber zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von älteren Patienten und in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Außerdem gilt bei Triptanen die Regel, dass sie nicht häufiger als zehn Tage im Monat verwendet werden dürfen. In Ihrer Apotheke beraten wir Sie dazu gerne.

Bei Migräne sollte in jedem Fall mit dem Arzt die Behandlung und Möglichkeiten zur Vorbeugung besprochen werden. Stellen sich die Anfälle dreimal oder häufiger im Monat ein und ist der Schmerz nur schwer zu lindern, dann können vorbeugend Medikamente eingenommen werden, die der Arzt individuell verordnet. Betablocker, Kalzium-Antagonisten und sogenannte Antikonvulsiva (Antiepileptika), welche die Erregbarkeit des Gehirns reduzieren, stehen hier im Vordergrund. In Ihrer Apotheke gibt es zudem freiverkäufliche Magnesium-Präparate zur Vorbeugung.

Die richtige Therapie?

Ein kurzer Test zeigt, ob Sie das richtige Medikament erhalten:

  • Können Sie spätestens zwei Stunden nach Tabletteneinnahme wieder wie gewohnt arbeiten?
  • Sind Ihre Kopfschmerzen innerhalb von zwei Stunden verschwunden?
  • Wirkt Ihr Medikament bei den meisten Attacken gleich gut?
  • Können Sie bei Ihrer aktuellen Behandlung Alltagsaktivitäten normal und unbeschwert planen?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit Nein beantwortet haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Sicher kann Ihre Migränetherapie noch optimiert werden.

Die richtige Einnahme

Schmerztabletten können bei zu häufiger Einnahme selbst Kopfschmerzen auslösen. Deshalb die Mittel nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als zehn Tage im Monat einnehmen. Bei Kindern sind Produkte mit den Wirkstoffen Ibuprofen und Paracetamol Kopfschmerzmittel der ersten Wahl.

Marcel Wree,

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